Main- Radtour 2011

 

 

Freitag, 2. September

 

Sechs fröhlich sportlich gekleidete Menschen treffen sich um zwanzig vor Neun „Unterm Schwanz“ – Fahrräder mit Satteltaschen, Rucksäcke und Fahrradhelme. Ein Foto oder zwei…

Herrmann hat mit großem Einsatz die Tour vorbereitet, eine kleine Gruppe von meistens schon „eingefahrenen“ Naturfreunden zusammengestellt und immer auf dem Laufenden gehalten. Karten und Bikeliner wurden gewälzt, ein auf Minuten genauer Tourenplan erstellt, aber auch Fragen von einem Neuling wie mir beantwortet.  Auch Fahrkarten gekauft und gesellige Vorbesprechungen gehalten und vieles mehr, wovon sich ein Neuling im Tourenfahren gar keinen Begriff macht…

So standen wir zünftig vor dem Bahnhof, und Herrmann sagte, dass nun seine Planungsarbeit zu Ende sei und das Vergnügen beginne. Jetzt, im Nachhinein, kann man sagen, dass wir sicher, wohlbehalten und mit großer Freude jeden km der Strecke genossen. Nie eine gefährliche Situation, kein Verfahren, Unterkünfte immer wann und wie man sie sich wünschte, mit Kosten, die sich im Rahmen hielten und vor allem, großer Zufriedenheit und Eintracht. Das ist vor allem das Verdienst einer guten Planung und Vorbereitung und ich als Chronistin danke allen, die daran einen  Anteil haben.

 

Vor dem Bahnhof stehen also Walli und Gerd, Hermann, Erhard, Wolfgang und ich. Leider ist Barbara, die sich so auf die Tour freute, ausgefallen, weil sie Rippenbrüche auskurieren musste.

 

Ein letzter Test, ob wohl alle ihre Fahrräder  problemlos in den Zug bugsieren. Lief gut…

Wie immer, kaum saßen wir, wurden die ersten Leckereien ausgepackt. Erhards Frau Rosi toppte sie alle: Neben vielen gesunden und süßen Dingen gab es von ihr auch eine letzte Erinnerung an die Verkehrserziehung für Radfahrer, wenn auch aus Schokolade. So haben wir es gerne: das Stoppschild als süßer Gruß verpackt. Ganz schnell kamen wir in Würzburg an: der Bahnhof hält nicht, was die schöne Stadt verspricht. Wir mussten durch viel Gegenverkehr von Fußgängern unsere Fahrräder zum anderen Gleis schleppen. Test bestanden. Wolfgang bewachte netterweise Fahrräder und Gepäck und wir gingen unbesorgt Kaffee trinken.

 

 

Weiter nach Bayreuth. Es ist nicht nur Festspiel- sondern auch Residenzstadt und das war ihr überall anzumerken. Nicht nur an dem Residenzschloss mit schön angelegten Gärten, sondern auch den breiten Straßen mit Blumenrabatten oder der gut gegliederten Fußgängerzone kann man diese besondere Bedeutung ablesen. Wir besuchten das Haus „Wahnfried“, eine noble Großbürgervilla nahe Park und Residenz, in dem Richard Wagner mit seiner Frau Cosima lange Jahre wohnte und wirkte. Auch ein Hund muss dabei gewesen sein, denn er fand sein kleines Grab neben den repräsentativen Grabstellen des Paares in Blickrichtung zur Villa.

 

Um uns von diesem Kult zu erholen nahmen wir unseren Weg durch die Fußgängerzone, und waren bald am  Ausgangspunkt unserer Tour. Jetzt ging die Reise erst richtig los! Der Einstieg war etwas schwierig, doch bald leuchtete uns ein rotes M entgegen. Der Weg am Main verlief rustikal auf einem ausgetretenen Wiesenweg, dann wurde es ruppig, auf Waldwegen und Schneisen. Mir wurde ganz flau zumute, denn ich war schrecklich im Schwanken und meinte, die Bepackung  mit Satteltaschen kann mich doch nicht so in Schwierigkeiten bringen. Bis dann Gerd merkte, dass ich viel zu wenig Luft auf dem Hinterreifen hatte. Das sollte in den nächsten Tagen ein Dauerbrenner sein, denn noch einmal stand das Rad fast platt da, doch danach hielt es erstaunlicherweise gut durch.

Doch zurück zu der Waldschneise…Querfeldeinfahren muss zum Eingewöhnen noch nicht sein, leider waren wir fälschlich auf den Mainwanderweg geraten. Ganz schnell, einmal kurz bergab fanden wir den grün markierten Mainradweg wieder, auf dem wir fortan auch blieben. Es war eine leicht hügelige, liebliche Landschaft.

 

Eine Landschaft und Ortsnamen, die uns Raum zu  Spekulationen gaben. Kleinkonnersreuth, gab es da nicht eine Gottesentzückte mit regelmäßigen besonderen Blutungen? Doch nein, Erhard klärte später den Fall, dank Smartphone!  Die Frau lebte woanders. Ganz zufällig war dieser Einfall sicher nicht, denn wir bewegten uns in erzkatholischem Gebiet.

 

Nach etwa 20 km kamen wir nach Neudrossenfeld, wo Hermann vorsorglich schon die Unterkunft bestellt hatte.

Zum Essen bekamen wir einen Tip, der uns aber in die Landschaftswüste führte. Weißer Rauch in der Ferne kann vielerlei bedeuten, aber Gasthaus? Dann doch lieber das  „Café Mühle“, wunderschön gelegen an einem Landschaftsschutzgebiet, durch das der „rote Main“ floß. Es  hatte zwar herrliche Sitzplätze auf der Terrasse, doch zeigten die Besitzer wenig Lust, uns zu bewirten. Vielfältige Tricks setzten sie ein, um uns zu entmutigen, doch so schnell sind wir nicht zu schrecken. Zuletzt wussten wir nicht mehr, ob sie Komödie oder absurdes Theater spielen. Doch nachdem wir satt waren, dachten wir uns einfach, dass die Festspiel-Saison, von der hier die Gastronomie im Wesentlichen, zwei Monate im Jahr lebt, ziemlich anstrengend war.

 

Zufrieden betrachteten wir den Sternenhimmel, wie er nur außerhalb der Stadt sein kann.

 


Samstag, 3. September

 

2. Tag – von Neudrossenfeld nach Burgkunstadt

 

Der Nebel lichtete sich früh und so konnte man auf der Bahntrasse herrlich fahren. Während des ganzen Weges waren wenige Steigungen zu bewältigen.

Erster Höhepunkt des Tages war die Vereinigung des weißen und des roten Maines bei Kulmbach. Die beiden Flüsse treffen in einem stumpfen Winkel aufeinander. An dieser Stelle, die früher schlecht zugänglich war, ist erst im Jahre 2009 eine Fußgängerbrücke aus Holz geschaffen worden. Sinnfällig ist mit einem Tisch klargemacht, wie es zu den Farbbezeichnungen der Flüsse kommt. Der weiße Main kommt aus dem Fichtelgebirge und entspringt in Granitgestein, daher hat er eine etwas weißliche Farbe. Der rote Main entspringt nahebei in Creußen und führt rote Erde mit sich. Daher wurde das Tisch-Denkmal geschaffen mit Füßen aus rotem und gelbem Sandstein und aus Granit. Auf der Tischplatte aus Granit waren die Ausgangspunkte und der Lauf des Mains dargestellt.

 

Die Brücke war sicher auch eine große Errungenschaft für den Main-Radweg, der [hier] aus dem Jahre 2006 datiert.

 

Aus der Ferne winkte Kulmbach, v.a. die markante, festungsartige  Plassenburg. Doch schwülwarm war es auch. Daher kostete es heldenhafte Überwindung, an dem Badesee und Erholungsgebiet Mainaue vorbei und nach Kulmbach hineinzufahren. Samstag, Einkaufstrubel, ein wunderschöner Wochenmarkt, doch mehr mit Blumen als mit Essbarem beschickt, viel Barock, aber auch Baustellen. Wir füllten schnell die Vorräte auf, danach setzten wir uns gemütlich in ein Straßencafé. Doch dann eilten wir mit schnellen Rädern dem Badesee zu. Herrlich! Eine Mitfahrerin wollte ihre funkelnagelneue türkise Funktionsunterwäsche auch zum Baden nicht ausziehen! Noch ein wenig sitzen an der Strandbude. Ein wohlverdientes Kulmbacher Bier…Nach ausgiebiger Pause kamen wir auf den gut ausgebauten und beschilderten Radwegen am nunmehr vereinten Main um 17.00 Uhr in Burgkunstadt an.

 

Und was war dann? Wie fanden wir unsere Zimmer? – Es wurde schon am Badesee telefonisch klargemacht. Nach kurzem Suchen im Ort fanden wir den großen Gasthof. Der Inhaber schnappte sich schnell sein Fahrrad und brachte uns zu seiner Pension hundert Meter weiter. Nach einer kleinen Pause zum Frisch machen ging es auf Besichtigungstour in Burgkunstadt. Mitten im Ort stiegen wir auf einen Berg, den alten Teil von Burgkunstadt, idyllisch!

 

Und das Essen in Bayern, oder genauer in Oberfranken ist einfach immer gut und preiswert. Deswegen mussten wir manches mal suchen, um überhaupt einen Platz zu bekommen.

Todmüde sanken wir ins Bett und konnten nur noch das allzu pludrige Federbett beiseite schieben.

 

An diesem Tag mit herrlichem Sonnenschein fuhren wir gemütliche 41 km.


 

Sonntag, den 4. Oktober

 

3. Tag - Burgkunstadt-Bamberg

              

Schon früh durchquerten wir mit Lichtenfels eines der Städtchen, die sich weiträumige Marktplätze erhalten haben. Zwei große Stadttore bemaßen Eingang und Ausgang, Kirche und Rathaus nahebei, eine Stiege mit farbigen Häuschen und großen Weidenkörben auf dem asymmetrischen Platz. Das Körbeflechten ist dort ein altes Handwerk und wird mit Schule und Museum belebt.

 

Schon bei der Bahnfahrt hatten wir die an den Hängen des Mains gegenüberliegenden eindrucksvollen Bauwerke der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und des Klosters Banz bewundert. Nun nahmen wir uns frisch am Morgen die Höhentour nach Vierzehnheiligen vor. Genussvoll radelten wir die leicht ansteigende herrliche Lindenallee hoch. Im Wald versteckt kam dann der wirklich heftige Anstieg, doch einige von uns schafften das locker. Die Fassade steht recht unvermittelt dort, so als ob es nur einen Weg gäbe, direkt dorthin zu dem Gnadenaltar. Wir waren an einem Sonntag dort, der Gottesdienst wurde gehalten und alle waren da, der Weihrausch bildete Wölkchen und weit scholl der Gesang. Ich fühlte mich an meine Kindheit erinnert…Kirchen entfalten erst ihren vollen Glanz und ihre Anziehungskraft, wenn sie gut gefüllt sind. Umgeben ist sie von einem Kloster, etwa gleiche Bauzeit und auf der anderen Seite einer Zeile von Andenkenläden, die doch wohl etwas neueren Datums sind. Gegenüber, gar nicht unpassend ein traditionsreich aussehendes Gasthaus, in dem wir uns etwas Gutes gönnten und uns erholten von dem Sog der katholischen Welt.

 

Vierzehnheiligen geht auf eine Legende zurück. Ein Schäfer habe im späten Mittelalter mehrmals eine Erscheinung gehabt: ein Kind, von 14 anderen Kindern umgeben. Diese Kinder hätten ihn beschworen, an dieser Stelle eine Kapelle zu errichten, in der alsbald Wunderheilungen geschahen. Die Kirche nahm sich der Sache an und setzte statt dieser Kinder bekannte und bewährte Heilige ein, die 14  Nothelfer in schwierigen Lebenslagen.

Man kann  hinzusagen, dass die meisten bedeutenden, aber auch die weniger bedeutenden sakralen Bauten eine solche Gründungslegende haben, an der mit Hilfe von Reliquien eifrig gestrickt wird.

 

Trotz dieser Überlegung bleibt es ein herrlich gefasstes Juwel, das erhöht auf einem Kegel am Main stehend  noch lange zur Rückschau zwingt.

 

Nun suchten wir den Schatten, es war sehr schwül und so waren wir froh, als wir einen zum Waldschwimmbad ausgebauten See fanden. Dort konnten wir wieder baden und auch unser Mittags-Picknick machen.

 

Nach geruhsamer Pause zog es uns weiter nach Bamberg. Durch ein Kleingartengebiet, entlang an einer am Sonntag mäßig belebten Ausfallstraße kamen wir ohne besonderen Aufwand zu einem der selteneren erschwinglichen Hotels, die „Bett and Bike“ anbieten, das „Hotel Central“. Wir waren glücklich, dass dies sofort ein Treffer war. Das Hotel hatte über 60 Zimmer, hinter einer altehrwürdigen Fassade verbarg sich ein neu angebauter Teil. Und es gab eine sehr sinnvolle Vorrichtung, die Fahrräder in den Unterstellraum zu bringen: Laufrinnen, über die Treppen gelegt, wo das Herauf und Herab mit den Fahrrädern sehr leicht ging. Unsere Zimmer hatten sogar Balkon und ich mochte sehr den Blick über Dächer, Giebel, Häuschen, Gärtchen, Kirchtüme, die Geschäftigkeit, das Läuten.

 

Wir bummelten durch die romantischen Gässchen Bambergs: jede Straße ein Heiligenname. Jedes Haus eine Heiligenfigur. Vom Mönchsberg hatten wir eine schöne Sicht auf den bisher mit dem Fahrrad zurückgelegten Weg. So viel Schönheit zwang mich auf die Knie, diese Geste der Bewunderung hatten mir allerdings meine Flip-Flopper nahegelegt, die ich in Ermangelung leichterer Schuhe für den Abend an diesem schwülen Abend trug. Ich hatte mit dem Gepäck-Sparen etwas übertrieben… Walli half mir wieder auf mit ihren Bach-Blüten Rescue Globuli. Es half umgehend und so entdeckte ich den ultimativen Geheimtip für die Reiseapotheke. Hochdramatisches Wolkenspiel, ein Gewitter drohte und so beeilten wir uns, wieder in die Stadt zurückzukommen. An der Pegnitz Fischerhäuschen am Wasser, auch Klein-Venedig genannt. Vielfältig auch die vielen Brücken und die Pfade an den verschiedenen Wässern entlang. Andererseits überall die Hochwasser-Anzeiger, die bedrohliche Stände zeigten.

Und dann lockte uns das berühmte Schlenkerla-Rauchbier. Hermann entdeckte ein Leibgericht: Schäufele. Der große Regen kam und wir waren froh, dass er uns nicht auf dem Fahrrad erwischt hatte.

 

 



Montag, den 5. September

 

Bamberg-Wipfeld

 

Eine der vielen Glocken Bambergs läutete den Montag ein. Der Regen hatte nachgelassen, aber es war deutlich kühler. Wir machten ordentlich Strecke, denn die Farradwege entlang an großen Straßen ließen die Räder nur so rotieren.

Am frühen Nachmittag waren wir vor Schweinfurt, wo uns ein herrliches Altmain-Gebiet entschädigte. Schweinfurt  hat  einen sehr geräumigen Marktplatz, auf dem ein großes Denkmal des Dichters und Orientalisten Friedrich Rückert stand. Gustav Mahler vertonte die ergreifenden „Kindertotenlieder“, beide verband der herbe Verlust von Kindern.

 

Bald sahen wir die ersten Weinfelder und wir freuten uns auf einen köstlichen Frankenwein.

 

Eines der kleinen Ereignisse am Wege: Erhard wollte, inspiriert durch die katholische Wunderwelt einmal versuchen, ob er nicht auch trockenen Fahrrades den Main queren kann. Immerhin, unsere Main-Fahrt könnte sich danach ganz anders gestalten, Abkürzungen, keine Fähren…Doch er sank...

 

Noch eins: Mittagspause, das Telefon klingelt…das Hotel in Bamberg, Wolfgang hatte den Hotel-Schlüssel bis zum nächstenmal behalten wollen…

 

In gebührender Entfernung vom AKW-Ort Grafenrheinfeld schlugen wir unser Quartier in Wipfeld auf, im historischen Gasthof „Zum goldenen Anker“, in dem wir auch später die rustikalen Spezialitäten genossen.

 

Der Ort lag direkt an der Fähre. Am Abend machten wir einen Spaziergang durch den sehr einladenden, aktiven Ort. Die Häuser waren Schmuckstücke, stattliche Winzerhäuser-es gab viele erklärende Tafeln und besonders wurden die dort geborenen Schriftsteller geehrt. Auf der Höhe stand die Kirche und wir genossen den herrlichen Blick über die Hügel und den Main.

 

Wir waren froh, dass uns das Wetter an diesem Tag verschont hatte. Noch am Vormittag sah es zeitweise aus, als ob der Himmel herunterfallen wollte.

 

Wir sind 79 km gefahren, unsere Bestzeit bisher - und das mit Gegenwind.

 

 

Dienstag, den 6. September

 

Wipfeld-Ochsenfurt

 

Wir setzen mit der Fähre über. Ich freute mich, dass wir heute weniger km planten, die Muskeln schmerzen.

 

Besonders auf dieser Strecke Richtung Würzburg müssen wir uns üben in der Kunst des Weglassens: auf jedem Berg, in den Weinbergen, in den freundlichen Städtchen historisches Gemäuer, Kirchen, Klöster, Heiligenbilder…Volkach, malerisch auf dem Hügel gelegen, reizte uns. Ein sehr gut besuchter Ort, Besucher und Einheimische mischten sich in den malerischen Gässchen und auf dem Marktplatz. Eine große Gruppe von Polizisten ließen sich an Ihrem Ausflugstag vor dem Rathaus die Stadt erklären. Wir bummelten, jeder wie er wollte, bewunderten die historischen Weinbauernhäuser und Hotels. Wolfgang bewachte treu unsere Fahrräder. Bei der Rückkehr gab es sogar den ersten köstlichen Schluck Federweissen. Unser Wissensdurst war dadurch natürlich angestachelt und wir führten auf der Weiterfahrt in den Weinbergen vergleichende Weintraubenproben durch.

 

Kitzingen gefiel uns sehr! Über die herrlich geschmückte alte Brücke fuhren wir auf die andere Main-Seite.

 

In diesen klimatisch bevorzugten Gauen gedeiht das Obst und Gemüse hervorragend. Aber auch viele herrliche Walnussbäume begleiten den Weg.

 

Die Übernachtung in Ochsenfurt wurde mit Hilfe der Fremdeninformation gefunden. Wir entschlossen uns zu dem historischen „Hotel zum Schmied“, direkt am Markt. Es hatte enge Treppchen, war verwinkelt, doch waren wir hervorragend im 3. Stock untergebracht. Walli und ich hatten ein großes Zimmer  mit romantischen Dachbalken, Sitzgruppe und einem weiteren Bett, das wir aber auf die Schnelle nicht zu nutzen wussten. Die Herren dagegen hatten eine Dachterasse, doch lieber als dort zu sitzen, wollten wir das mittelalterliche Städtchen innerhalb seiner Stadtmauern erkunden.

Ochsenfurt soll seinen Namen einer Kriegslist verdanken. Bei einer Belagerung der Stadt war große Not angebrochen und der letzte Ochse wurde geschlachtet. Todesmutig warfen sie eine Hälfte davon ins feindliche Lager. Die Belagerer, sehr beeindruckt von der Üppigkeit der Stadt sahen ein, dass sie bei ihr nicht zu ihrem Ziel gelangen könnten.

 

Wir genossen Frankenwein und Ochsenkopfsülze in heiterem Gespräch in unserer Gaststätte auf dem Marktplatz. Natürlich über die Denkwürdigkeiten des Ortes. Auch der Schmied, der dem Hotel den Namen gegeben hatte, war ein Held, denn er führte das Heer des Stauferkönigs, der in Italien einen jähen Tod gestorben war,  zurück in seine Heimat. Die Soldaten folgten ihm, weil er dem verstorbenen König so ähnlich sah. Doch hier, heimgekehrt, in Ochsenfurt konnte er endlich seine Aufgabe abgeben und bekennen. „ich bin ein Schmied“.

 


Mittwoch, den 7. September

 

Ochsenfurt-Karlstadt

 

Trübes Wetter beim Aufstehen. Wir zogen die Fahrradjacken an, das erste Mal auf dieser Reise. Schon auf der Fähre, die vom Tourismus-Büro betrieben wird, sah der Himmel dramatisch aus-und bald regnete es kräftig. Kompletter Regen-Appell: von der Duschhaube auf dem Kopf bis zu den Gamaschen an den Füssen! Wir wollten gar nicht erst feucht in den Klamotten stecken und die entgegenkommenden Radler sahen das offenkundig genau so.

Etwa eine Stunde später klarte es auf und  gegen Würzburg wurde es wieder besser. Marienfestung und  die Wallfahrtskirche, genannt Käppele grüßten schon von weitem. Bald konnten wir unsere Fahrräder abstellen und hatten glücklicherweise richtig kalkuliert, dass unsere nassen und eingepackten Kleidungsstücke in den Satteltaschen keine Begehrlichkeiten wecken. Auch hier lief jeder seinen eigenen Interessen nach, die einige auch zur Residenz und den sie umgebenden herrlichen Hofgarten führten. Wer in seinem Wohnort einen „Herrenhäuser Garten“ besitzt, lässt sich durch die Künste der Würzburger (fast) nicht verblüffen, doch ich fand die Verbindung von Garten und Residenz einzigartig. Der Dom „St. Kilian“ wird restauriert, zugänglich ist aber das in seinem Schatten liegende „Lusam-Gärtchen“, in dem der Minnesänger Walter von der Vogelweide beigesetzt sein soll. Wie immer das sein mag, ist es ein romantischer Ort. Ein weiterer Ort in der Art wurde uns von einem Einheimischen beim Kaffeetrinken verraten. Unser „Geheimtip“ war die Dachterrasse des 3. Stockwerkes eines Kaufhauses, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die alte Mainbrücke, die Residenz und mehrere Kirchen auf dem gegenüberliegenden Ufer hatte.

 

Auf diesem Ufer setzten wir nun per Rad unseren Weg fort. Weiter ging es auf herrlichen flußnahen Radwegen, mit Blick auf Weinberge und durch kleine Ortschaften. Ein solcher war Himmelstad, mit einem Briefmarkenpfad, denn hier geht ein Großteil der bayrischen Weihnachtsbriefe ein. Uns interessierten mehr die schön gebauten Spaliere mit den unterschiedlichsten Tafeltrauben. Wir reckten uns und streckten uns nach den Weintrauben, bis Erhard es auf seinem Fahrrad mit einer akrobatischen Einlage versuchte. Der Ansatz war gut -dann kam der Sturz. Zum Glück glimpflich, Schürfwunden. Das rief einen Anwohner auf den Plan, der uns ermunterte, ordentlich zu pflücken, aber wie?  Doch es war ein sehr nettes Gespräch. Danach beschlossen wir, nicht mehr sehr weit zu fahren. Die Wahl fiel auf Karlstadt und hier gönnten wir uns, mangels Alternative ein elegantes, wenn auch leider etwas teures Hotel direkt am Main, mit sehr schönen Balkonen, Blick auf die Sehenswürdigkeiten, Stadtmauer, Ruine. Nach einem Bummel in der hübsch hergerichteten Altstadt hatten wir Hunger. Das Frühstück am nächsten morgen war vom Feinsten. Wolfgang war glücklich, dass es endlich das mehrmals vermisste Rührei gab.

 

70 km geschafft!

 

 

 

 


Donnerstag, den 8. September

 

Karlstadt-Wertheim

 

Es regnete beim Aufwachen. Wir versuchten es mit der Regenjacke aber schon bald ließ der Regen nach. Ein streckenmäßig besonders schönes Teilstück der Fahrt begann; fast immer ging es auf einem gesonderten Fahrradweg direkt am Main entlang. Die Weinhänge waren verschwunden aber der Wald des Spessarts reichte bis hinunter zum Main. Wir bummelten durch kleine Städtchen mit wohlklingenden Namen, die weitgehend von Fachwerk und rotem Sandstein geprägt sind. Kaffeetrinken in Lohr.

 

Diesmal wollen wir in der Jugendherberge in Wertheim übernachten, die aber, wie kann es anders sein, hoch oben auf dem Berge liegt. Doch schon bei der Durchfahrt war zu sehen, dass wir an einem von Lage und Bebauung herausragend schönen Fleck sind. Oben die aus rotem Sandstein leuchtende gegenüberliegende Burg  war, wie ich hörte, vom Männerschlafsaal aus ohnehin am allerschönsten zu sehen.

Auf dem Weg zum Essen erkundeten wir einiges im historischen Zentrum: die Tauber mit ihren hübschen Promenaden auf jeder Seite, mittelalterlich anmutende Fachwerkhäuser, die Söller oder ausgewölbte Fassaden hatten.  Figurenreiche Brunnen sah man aus rotem Sandstein, mit Figuren, deren Zeit lang vor uns war. Bei uns meldeten sich ganz hiesige Bedürfnisse. Nach einigem Suchen fanden wir das Lokal „Zum Ochsen“, das uns gutbürgerlich bewirtete, bis dann eine lautstarke Gruppe aus dem Rheinland sich sehr bemerkbar machte.

 

Der Weg zur Jugendherberge war ein Abenteuer, wir stiegen hoch und immer höher, in unserer Müdigkeit konnte es uns fast wie eine Alpenquerung vorkommen. Der vermeintlich abkürzende Treppengang musste uns wohl haarscharf vorbei geführt haben, es sah duster aus. Doch wie durch ein Wunder fanden wir in der ruhigen Straße unser Domizil. Ohne Aufwachen schlief ich herrlich.

 

Wieder 70 km mit dem Fahrrad geschafft – die Fußmärsche lasse ich beiseite

 

 


Freitag, den 9. September

 

Wertheim-Obernburg

 

Der Wetterbericht sagte: trüb aber trocken

 

Am Frühstückstisch war zu hören, dass einer oder mehrere vom Anblick der Burgruine so angeregt waren, dass sie nächtliche Ritterspiele veranstalteten. Am Morgen war ein leiser Unmut nicht zu überhören. Aber mehr weiß ich nicht darüber.

 

Wir besichtigten den stattlichen, wohlhabend das Alte mit dem Neuen verbindenden Ort Bürkstadt; vor allem dort aber die Michaelskapelle. Zu ihr holte man den Schlüssel im Blumengeschäft – auch, um einen kleinen Obulus zu entrichten. Gegen die Erstattung eines weiteren konnte man hören, was alles an den völlig bunt bemalten Wänden zu sehen war. Wir nahmen die Hilfe dankbar an, denn wer kennt noch alle Mitwirkenden des heiligen Personals! Unglaublich, dass solche eine Perle in einer ländlichen Kapelle versteckt sein kann! Auch die Kirche besuchten wir und ließen uns dann dort in der gut gestalteten kleinen Anlage nieder, um Mittag zu machen.

 

Unsere nächste Station, Miltenberg, scheint zu den bekannteren Orten zu gehören. Durch die malerische Hauptstraße hin zu dem Marktplatz mit Brunnen, Schloßruine und  allem, was dazugehört, bummelte eine bunte Schar von Menschen. Es stellte sich heraus, dass viele zu einem Kreuzfahrtschiff gehörten. Kaum konnte  man sich vorstellen, wo es angelegt hatte, aber es gab Stunden vorher eine spektakuläre Begegnung auf dem Main. Wir schauten interessiert zu, wie es einem megabreiten Frachtschiff begegnete, einem Gigaliner der Flüsse. Unglaublich, welche Breite hier der Main schon hat - besonders, wenn man sich zurückerinnert, dass wir ihn vor wenigen Tagen noch als bescheidenes Flüsschen sahen.  Etwa ab Miltenberg macht sich der rote Sandstein immer mehr bemerkbar. Man sieht aus den bewaldeten Flußhängen die Sandsteinfelsen herausragen und er ist auch, besonders auffällig bei Denkmalen, Brunnen, Brücken, Ruinen viel verbaut; doch auch Stadtmauern und Tore wie in Wörth haben häufig diese Farbe. Sogar als Straßenbelag sah ich ihn und an einigen Stellen hatte sogar der Main selbst rötliche Sandbänke. Das wird uns bis zum Ende unserer Reise begleiten, denn sogar der Mainzer Dom hat diese rote Farbe [was mir früher nie auffiel].

 

Leider hatte in Miltenberg ein leichter Regen eingesetzt, der uns bis Obernburg begleitete. Schnell fanden wir das Hotel „Zum Anker“, auch ein historisches Haus, das sogar unter Denkmalschutz stand. Bei unserem kleinen Bummel durch den Ort sahen wir uns die vielen erhaltenen Türme, den Hexenturm, Almosenturm, Gumpenturm, Runder Turm an, selbstverständlich alle rot, einige auch verputzt. Unser Hotel war direkt neben einem dieser Türme, der in eine moderne Kirche integriert war. Die Hauptstraße ist die Römerstraße und es gibt ein Römermuseum. Der Limes kann nicht weit sein.

 

Mindestens eine freute sich, dass wir den ersten „Bembel Äppelwoi“ trinken konnten. Waren wir schon in Hessen? Mir scheint, wir  hatten es längst aufgegeben, angesichts der zerrissenen Landesgrenzen darüber nachzudenken, ob wir nun in Bayern, Baden Württemberg, Hessen oder Rheinland-Pfalz waren; denn überall dort waren wir und manchesmal im schnellen Wechsel.

 

 


Samstag der 10. September

 

Obernburg - Offenbach-Bürgel

 

Diesen Tag trat ich mit relativ niedrigen Erwartungen an - denn die Karte zeigte ein Ballungs- und Industriegebiet nach dem anderen. Unser erstes großes Tagesziel war Aschaffenburg, das wir bei sehr warmem Wetter am frühen Mittag erreichten.

Auf der verkehrsreichen Brücke musste man, wie meistens, besonders gut aufpassen, doch auch mit flüchtigem Blick bekam man  einen schönen Eindruck von der roten Stadt über dem Main. Schnell kamen wir einem zentralen Platz. Dort steht die Kreuzkirche mit ihren Kunstwerken von internationalem Rang. Weiter fuhren wir zur Residenz, banden dort unsere Fahrräder an und jeder ging seinen Interessen nach. Ich bestaunte die Residenz mit ihrem prächtigen quadratischen Innenhof und bummelte dann durch die prächtigen Anlagen. Auf den „Klippen“ führte ein Weg, der mit seinen Pergolen mit Blumen und Trauben sehr südländisch reizend anmutete hin zum „Pompeaneum“, das einem Haus der verschütteten Stadt nachgebaut sein soll. Außen prächtig und auch innen, wie ein kurzer Blick hinein zeigt. Im Garten flitzten die Eidechsen, dazu der dunkelblaue Himmel…

 

Der weitere Weg war wildromantisch am Main entlang bis zur Fähre in Seligenstadt. Dort war [für uns] Abschied von den romantischen Fachwerkstädtchen. Doch die herrlichen Walnußbäume, die man  überall sieht, begleiteten uns weiter. Wir kehrten in einem rustikal gestalteten Kiosk ein, zwar fehlte das Kränzchen, doch auch ohne tranken wir einen Äppelwoi und überlegten, wo wir übernachten wollen.

Die Wahl fiel auf Offenbach-Bürgel. Bis dorthin war noch eine Strecke, aber sehr schön, denn der Weg führte nur noch direkt am Main entlang, der kilometerweit gesäumt war von mächtigen Pappeln. Der Blick auf Hanau war aus dieser Entfernung sehr romantisch. Das erste Mal war hier die mir so liebe Silhouette des Feldbergs zu sehen. Doch weiter, weiter… und sich nicht aufhalten an so etwas wie Freiluftlounges am Wasser, einladende Liegestühle, die Espressobar in der Nähe. Fahren, fahren… Bürgel liegt auch am Wasser und  das Hotel war, wie wir später sahen, pfiffig an eine Gewerbeimmobilie angebaut.  Im Haupthaus mussten wir zum Glück nicht wohnen, da fuhr einem geradezu der Autoverkehr übers Kopfkissen. Doch unsere Zimmer waren einigermaßen ruhig und recht nobel eingerichtet. Ich genoss das Gewirr von unterschiedlichen Dächern und vor allem den sehr schönen mit einer Markise überdeckten Freiplatz, auf dem wir später aßen. Gegen Ende der Tour gönnten wir uns eine besonders gute Mousse au chocolat.

 

 


Sonntag, den 11. September

 

Offenbach-Bürgel-Mainz

 

Der letzte Tag der Tour, leider, wo wir gerade so gut eingefahren sind! Noch gut 40 km sind zu fahren. Für uns mittlerweile eher ein Spaziergang. Doch es wird warm und immer wärmer.

 

Am Hafenbecken von Offenbach vorbei und schon sind wir wieder am Main. Vorbei an der seit Goethe berühmten Gerbermühle auf einem breiten Park-Fahrradweg.

Bald vor uns die Skyline von Frankfurt, von ihr halb umrahmt der –rote- Dom von Frankfurt. Man kann die Kolosse aufregend oder schrecklich finden, kalt lassen sie niemanden. Über diesen großzügigen Fahrradweg, allerdings auch ein Glasscherben-Parcours, geht es bis über das Stadtgebiet hinaus. Danach ist es weniger komfortabel, bis wir in Okriftel schon wieder am Main sind. Wieder solch eine verlockende Strandbar? Warum nicht, heute ist Sonntag und wir haben Zeit. Chillen…

Hochheim habe ich in sehr guter Erinnerung, Weg durch die Weinberge, links der Main und ab und zu riskiere ich einen Blick aufs Wasser. Hand aufs Herz: ist es schon der Rhein oder ist es noch der Main? Doch dem Rhein mit der Main-Mündung fahren wir unaufhaltsam entgegen.

Fast, denn in Hochheim muß natürlich noch ein Rheingauer Tropfen getrunken werden. Dazu Proviant, wer keinen hat eine Brezel. Die Menschen sind hier mitteilsam und am liebsten würden sie Schmolles trinken. Doch es geht auch ohne.

Wir kommen Mainz-Kastell näher, sehen einen Beobachtungsturm  und bald treffen auch die beiden majestätischen Flüsse aufeinander. In der Zwischenzeit ist der Himmel bedrohlich schwarz geworden. Nicht aufhalten! Und jetzt kommt die spektakuläre Fahrt über die Brücke: Links, man sieht es hier nicht, der Zusammenfluss, rechts der Taunus vor uns die Türme und Dächer von Mainz, dramatische Beleuchtung durch die herannahenden dicken Wolken, toll!

 

Unsere Quartiermacher  unterwegs und diesmal ist es – bei diesen Preisen – nicht so einfach. Wie sich nach einigem Suchen zeigte, war die Info geschlossen. Selbstverständlich die Jugendherberge, das ging. Sie ist sehr ordentlich und mit Bistro und großer Tagungsbelegung, sogar für Lidl, sehr fortschrittlich. Sie liegt am Stadtpark und ich erinnere mich dunkel, dass ich vor vielen Jahren schon hier war. Doch das Beste: sie ist nah an der Buslinie und kaum im Bus, brach das Unwetter los. Dann, urplötzlich am Bahnhof. Wir machten einen Plan, wie wir am schnellsten drinnen sind. Die Rückfahrkarte hatten wir erstaunlich schnell. Es regnet – warten nutzt nichts – die nächste Station?

Wir sahen ein Lokal „Besitos“ direkt gegenüber. Warum nicht?  Mit spanischen Köstlichkeiten fühlten wir uns bald dort heimisch. Das Essen war sehr lecker, ich teilte mir mit Erhard ein Scampi-Angebot des Monats und das Pulen und Essen und Pulen und Erzählen war genau richtig.

 

Und weil wir während der Reise immer Glück mit dem Wetter hatten, war es auch in Mainz so. In romantischem Halbdunkel liefen wir auf dem Schillerplatz zu dem großen Palais, davor der Fastnachtbrunnen. Er gefiel uns allen und ist ein Wahrzeichen von Mainz geworden. Dann sahen wir den Dom auf der rechten, das Theater auf der linken Seite, auch das berühmte Gutenberg-Museum und -Denkmal. Noch ein Blick auf den beleuchteten Main, ein letztes Foto und wir suchten den Rückweg. Schnell, schnell hin zum Bus, geschafft – und schon bald waren wir wieder in der Jugendherberge.

 

 

 

Montag, den 12. September

 

Rückfahrt nach Hannover

 

Wir mussten früher als sonst aufstehen, um problemlos unseren Zug zu erreichen. Die kurze Fahrt durch die Altstadt gefiel mir, es hatte ein wenig italienisches Flair. Wir kamen mit reichlich Zeit an, doch sahen wir schnell, dass wir den früheren verspäteten Zug nehmen sollten.

Es war ein Chaos, für das die verschiedensten Erklärungen kursierten. Wie auch immer, unser Anschlusszug in Frankfurt fuhr plangemäß und noch ein gutes Stück durch schönstes Hessen. Jetzt tauchten wieder die Windräder auf und wir wussten: bald sind wir zu Hause.

 

Eine ereignisreiche Reise war zu Ende und ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen dafür danken, dass sie sicher und harmonisch verlief. Besonders danke ich aber denen, die bei der Vorbereitung und Durchführung; von der Vorbesprechung bei Erhard und Rosi bis hin zu der Planung und Organisation, vor allem durch Herrmann, aktiv waren. Das allgemeine Wohlwollen und die Hilfsbereitschaft waren eine große Unterstützung für Leib und Seele.